Terrassenüberdachungen nach Maß – perfekt für Ihr Zuhause 

Unsere Leistungen im Überblick

  • Terrassenüberdachungen aus Aluminium
  • Glasüberdachungen mit Sicherheitsglas (VSG)
  • Erweiterungen mit Seitenwänden, Schiebeelementen oder Sichtschutz
  • Integrierter Sonnen- und Wetterschutz 
  • Optional: LED-Beleuchtung und Beschattungssysteme

Markisen

Das Wichtigste in Kürze

  • Schutz vor Sonne und Hitze
  • Terrasseausrichtung spielt eine wichtige Rolle bei der Markisenwahl
  • Nicht nur die Farbe, sondern auch die Markisenstoffe sind zu beachten
  • Die Kosten sind abhängig von Modell, Ausstattung und Einsatzbereich

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Inhaltsverzeichnis

1. Welche grundsätzlichen Möglichkeiten der Beschattung gibt es für meine Terrassenüberdachung?

Bei einer Terrassenüberdachung kann die Beschattung je nach System oberhalb oder unterhalb der Glasfläche angebracht werden. Beide Varianten schützen vor direkter Sonneneinstrahlung, unterscheiden sich jedoch insbesondere hinsichtlich Hitze- und Witterungsschutz.

Bei einer außenliegenden Markise trifft die Sonneneinstrahlung zunächst auf das Markisentuch, bevor sie die Glasfläche erreicht. Dadurch wird ein großer Teil der Sonnenenergie bereits außerhalb der Überdachung abgefangen. Das bietet einen besonders wirkungsvollen Hitzeschutz.

Gleichzeitig ist die Markise Wind, Regen und anderen Witterungseinflüssen stärker ausgesetzt. Je nach Wetterlage muss sie daher rechtzeitig eingefahren werden.

Bei einer innenliegenden Markise befindet sich das Tuch geschützt unter dem Glasdach. Dadurch ist es deutlich weniger direkten Witterungseinflüssen ausgesetzt. Gerade bei offenen Terrassenüberdachungen ist diese Variante eine geschützte und flexible Möglichkeit der Beschattung. Bei sehr starkem Wind sollte die Markise dennoch eingefahren werden.

Beim Hitzeschutz besteht ein wesentlicher Unterschied: Bei einer innenliegenden Beschattung trifft die Sonnenstrahlung zunächst auf das Glas, bevor sie vom Markisentuch abgefangen wird. Bei einer außenliegenden Lösung wird ein größerer Teil der Sonnenenergie bereits vor der Verglasung zurückgehalten.

 

Welche Variante passt zu meiner Terrasse?

Steht ein möglichst hoher Hitzeschutz im Vordergrund, kann eine außenliegende Beschattung Vorteile bieten. Soll das Markisentuch dagegen möglichst geschützt unter dem Terrassendach liegen, kann eine Unterdachmarkise die passende Lösung sein. Welche Ausführung sinnvoll ist, stimmen wir auf die vorhandene Überdachung, ihre Ausrichtung und die gewünschte Nutzung ab.

2. Was sollte ich bei der Auswahl von Stoff und Farbe beachten?

Bei einem Markisentuch geht es um mehr als die Optik. Material, Farbe und Verarbeitung beeinflussen unter anderem Widerstandsfähigkeit, Lichtwirkung und Sonnenschutz.

Acrylstoffe sind wetter- und UV-beständig, farbbeständig und durch eine spezielle Imprägnierung gegen Verschmutzungen geschützt. Polyesterstoffe zeichnen sich insbesondere durch ihre hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit aus. Je nach Einsatzbereich können außerdem Screen-Gewebe infrage kommen, wenn neben dem Sonnenschutz eine gewisse Durchsicht gewünscht ist.

Auch die Farbe verändert die Wirkung des geschützten Bereichs. Helle Stoffe lassen ihn freundlicher und heller erscheinen, während dunklere oder kräftigere Farben stärker abdunkeln und bewusst Akzente setzen können. Gleichzeitig sollte sich die Farbe harmonisch in die Gestaltung von Fassade, Fenstern, Türen und Terrasse einfügen.

Dunklere Stoffe können bei direkter Sonneneinstrahlung mehr Sonnenenergie aufnehmen und sich dadurch stärker erwärmen. Helle Stoffe reflektieren in der Regel einen größeren Teil des einfallenden Lichts. Für den tatsächlichen Hitze- und Sonnenschutz ist die Farbe allein jedoch nicht entscheidend. Auch Aufbau und Eigenschaften des jeweiligen Gewebes spielen eine wichtige Rolle.

Tipp: Entscheiden Sie nicht ausschließlich nach Ihrer Lieblingsfarbe. Überlegen Sie auch, wie hell oder schattig es unter der Markise sein soll und welche Wirkung der Stoff gemeinsam mit Haus und Terrasse entfaltet.

3. Welche Rolle spielt die himmelseitige Ausrichtung meiner Terrasse bei der Markisenwahl? 

Die Ausrichtung der Terrasse bestimmt, wann und wie lange sie der direkten Sonne ausgesetzt ist. Deshalb beziehen wir den Sonnenverlauf bei der Planung des passenden Sonnenschutzes mit ein.

Eine Ostterrasse erhält vor allem morgens und vormittags Sonne. Im weiteren Tagesverlauf kann das Haus – abhängig von Lage und Bauweise – selbst zunehmend Schatten spenden.

Eine Südterrasse ist über einen großen Teil des Tages der Sonne ausgesetzt. Hier kann eine entsprechend großzügige Beschattungsfläche sinnvoll sein.

Auf einer Westterrasse trifft die Sonne vor allem nachmittags und abends auf die Terrasse. Da sie zu dieser Zeit tiefer steht, kann sie unter einer klassischen Markise hindurchscheinen. Ein zusätzliches senkrecht ausfahrbares Markisentuch, beispielsweise ein Vario-Volant, kann den Sonnenschutz ergänzen.

Eine Nordterrasse liegt häufiger im Schatten des Hauses und erhält je nach Jahres- und Tageszeit weniger direkte Sonneneinstrahlung. Hier lohnt es sich zunächst zu prüfen, wann und in welchem Umfang zusätzlicher Sonnenschutz tatsächlich benötigt wird.

Tipp: Beobachten Sie vor der Planung, wann direkte Sonne auf Ihre Terrasse trifft und wann das Gebäude bereits selbst Schatten spendet. Auch Bäume, Nachbargebäude und andere Gegebenheiten können den Schattenverlauf beeinflussen. So lässt sich der Sonnenschutz gezielt auf die tatsächliche Situation abstimmen.

 

 

4. Wie reinige ich meine Markise?

Eine regelmäßige und schonende Pflege trägt dazu bei, das Markisentuch langfristig in einem guten Zustand zu halten. Staub, Blätter, Insekten und andere lose Verschmutzungen sollten möglichst frühzeitig entfernt werden. Leichte Verschmutzungen lassen sich zunächst mit klarem Wasser abspülen.

Bei hartnäckigeren Flecken kann eine milde 5–10%ige Feinwaschmittellösung mit maximal 40 °C warmem Wasser verwendet werden. Die Lösung wird vorsichtig mit einem weichen Schwamm aufgetragen, kurz einwirken gelassen und anschließend gründlich mit klarem Wasser abgespült.

Auf starkes Reiben, harte Bürsten oder einen Hochdruckreiniger sollte verzichtet werden, da diese das Markisentuch oder die Nähte beschädigen können.

Nach der Reinigung sollte die Markise vollständig ausgefahren bleiben, bis das Tuch getrocknet ist. Auch eine durch Regen nass gewordene Markise sollte bei nächster Gelegenheit zum Trocknen ausgefahren werden. So kann unter anderem der Bildung von Stockflecken vorgebeugt werden.

Tipp: Durch eine Reinigung mit Reinigungsmitteln kann die wasserabweisende Wirkung des Markisentuchs mit der Zeit nachlassen. Je nach Gewebe kann anschließend eine geeignete Nachimprägnierung sinnvoll sein.

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